00:00:05:
00:00:20: Ja, ich begrüße heute ganz herzlich die Zuhörerinnen und Zuhörer zu unserer nächsten Podcastfolge.
00:00:28: Mein Name ist Gerald Gass.
00:00:29: Ich bin der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft Und zu Besuch heute ist Frau Dorothea Pragmann.
00:00:35: Sie ist die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Pharma Deutschland, herzlich willkommen Frau Pragmann!
00:00:41: Vielen Dank ich freue mich heute hier zu sein.
00:00:43: Ja, Pharmaindustrie ist eine sehr bedeutende Wirtschaftsbranche in Deutschland über die immer wieder auch berichtet wird.
00:00:52: Jetzt auch ganz aktuell natürlich rund um das Thema GKV Beitrag Stabilisierungsgesetz.
00:00:57: da kommen wir später dazu.
00:00:59: Wir wollen sie erstmal so ein bisschen auch persönlich kennenlernen.
00:01:02: jetzt sind Sie Hauptgeschäftsführerin eines Verbandes.
00:01:06: kann man auch dazu?
00:01:06: es gibt mehrere Verbände der Pharma-Industrie in Deutschland.
00:01:10: Wie kommt man dazu?
00:01:11: Was war so, war das ihr Lebenswunsch mal Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland zu werden?
00:01:17: Das war auf jeden Fall mein Lebenstraum.
00:01:19: Ne ich glaube meine Vita zeigt aber ein bisschen schon dahin dass es irgendwann mal in diese Richtung geht.
00:01:24: Ich bin jetzt seit zwei Jahren die Hauptgeschäftsführerin von Phama Deutschland habe davor rund siebzehn Jahre Pharmaindustrie hinter mir dort die Geschäftsführung von einem großen internationalen Konzern Und hab da die Onkologie gemacht, aber auch Marktzugang.
00:01:39: Also schon politische Themen auch immer mitgemacht und war davor auf der anderen Seite sozusagen für eine kassenärztliche Vereinigung tätig, kranken... Kassenapotheker waren an mich Abgeordnete.
00:01:51: Ich hatte also auch wirklich ... war mitten bei den Krankenkassen drin, wenn von Hause aus.
00:01:56: Apothekerinnen und Fachinformatikerin hab für die Apothekersite gearbeitet – auch im Krankenhaus im Übrigen!
00:02:02: Das heißt diese Verbindung von Gesundheitspolitik und meinen damaligen Jobs und jetzigen Jobs waren halt immer da.
00:02:10: Insofern habe ich mich glaube ich die letzten dreißig Jahre ganz gut ausgebildet.
00:02:13: für das was ich heute mache
00:02:15: Ja vielen Dank erst mal.
00:02:17: Jetzt vielleicht auch noch mal zu Ihrem Verband.
00:02:19: Ich sagte schon, wir haben in Deutschland mehrere, man kann sagen drei Verbände die für die Pharmaindustrie in unterschiedlicher Art und Weise dann auch Interessensvertretung organisieren.
00:02:31: Pharma Deutschland ist einer der drei großen Verbände.
00:02:34: Erklären Sie doch mal, was Ihre Mitglieder sind und wie sich vielleicht auch Pharma Deutschland unterscheidet vom VFA, Verband der forschenden Arzneimittelindustrie oder vom BPI-Verband der pharmazeutischen Industrie.
00:02:47: Für den Normalbürger ja erst einmal undurchsichtig, will ich mal so sagen
00:02:51: darf.".
00:02:52: Ja also wir sind seit zwei Jahren jetzt Pharma-Deutschland und wir sind entstanden aus dem Bundesverband der Arzneiemittelherstellerin.
00:03:00: Gibt es schon seit... Und immer, wenn es an der Zeit war ein Sprung nach vorne zu machen hat auch dieser Verband seinen Namen gewechselt und sich sozusagen neu erfunden.
00:03:09: Das haben wir ja auch gemacht vor zwei Jahren.
00:03:10: Warum?
00:03:11: Weil wir festgestellt haben dass wir so gewachsen sind und auch so viel gewachsend sind.
00:03:15: Wir haben fast vierhundertfünfzig Mitgliedsunternehmen von den siebenhundert fünfzig die es überhaupt gibt pharmazeutschen Unternehmen in Deutschland Und wir sind wirklich sehr repräsentativ.
00:03:26: Wir haben dann festgestellt, wir bilden die Branche ab mit unseren Mitgliedern von großen Pharma-Unternehmen.
00:03:32: in unserem Vorstand sitzen Lili Amgen Johnson & Johnson GSK, Epvi zum Beispiel über generische Firmen Sando Tewa – wir haben sie im Grunde genommen alle auch bei uns und in der Mitte viele Mittelständler, viele OTC Unternehmen, Startupunternehmen.
00:03:50: also wir sind tatsächlich und noch das, was wir gemacht haben ab.
00:03:56: So dass wir dann vor zwei Jahren gesagt haben, wir brauchen nochmal einen Sprung nach vorne.
00:03:59: Wir müssen auch schneller und agiler werden und sind an Pharma Deutschland geworden.
00:04:03: Jetzt ist wirklich drauf, was drinsteckt.
00:04:05: Ja sehr gut!
00:04:07: Was sind so Ihre Kernaufgaben?
00:04:09: Also man kann sich es gut vorstellen sie sitzen hier in Berlin Sie vertreten ihre Mitgliedsorganisationen im politischen Raum.
00:04:16: Sie versuchen die Interessen dort auch deutlich zu machen und auch zu erklären Ist das die Kernaufgabe oder was gibt es darüber hinaus an Aufgaben?
00:04:26: Also wir haben drei Standorte.
00:04:28: Das ist auch ganz wichtig, weil wir im Grunde genommen auch drei Standbeine haben.
00:04:31: also Wir sind in Bonn Berlin und Brüssel Und brüssel ist für uns extrem wichtig.
00:04:36: also wir vertreten nicht nur in berlin.
00:04:37: dass meiste kommt mittlerweile aus der EU Für unsere international tätigen Unternehmen sowieso sehr wichtig aber auch für die die hier lokal angesiedelt sind denn Also Sie wissen das auch.
00:04:49: Viel Regulation, viel Bürokratie kommt eben mittlerweile aus Brüssel.
00:04:53: also politische Vertretung in Brüssel und Berlin ist auf jeden Fall eine unserer Hauptaufgaben aber auch die Öffentlichkeitsarbeit.
00:05:00: Die Branche wird oft missverstanden.
00:05:03: ich glaube dass es auch wichtig hier nochmal zu erklären was wir eigentlich machen und warum Pharma wichtig ist Und ein großes Standbein ist und macht viel unsere Wissenschaft jetzt in Bonn wirklich konkrete Fallhilfe.
00:05:14: also unsere Firmen haben Herausforderungen mit der Chemikalien-Gesetzgebung oder mit Zulassungsfragen.
00:05:22: Und dann sitzen dort die Kollegen und helfen wirklich im Einzelfall, natürlich immer nur im Rahmen des Karteilrechts- und Wettbewerbsgesetzes.
00:05:29: aber nichtsdestotrotz ist das auch ein sehr großer Standbein von uns.
00:05:33: Deshalb haben wir diese drei Standorte, die repräsentieren auch so ein bisschen drei Themen, die wir haben.
00:05:40: Ich höre da schon so ein bisschen raus, das Thema Bürokratie-Regulierung ist auch ein großes Thema für Sie.
00:05:45: Das ist ja im Gesundheitswesen insgesamt ein Riesenthema.
00:05:48: Auch wir als Krankenhausverband beklagen diese zunehmende Regulierung über Regulierungen die uns alle lähmt.
00:05:57: Das führt mich jetzt schon zu der Einordnung der Pharmaindustrie in Deutschland.
00:06:03: Es gab den Spruch, Deutschland ist die Apotheke der Welt.
00:06:07: Das ist ein rumvoller Titel.
00:06:13: Würden Sie sagen das ist noch so?
00:06:15: Wie hat sich die Pharmaindustrie in Deutschland in den letzten zwanzig dreißig Jahren entwickelt.
00:06:22: Also wir exportieren immer noch sehr, sehr viel.
00:06:25: Wir sind als Branche immer noch eine Exportbranche.
00:06:28: Es hat sich aber extrem viel verändert innerhalb dieser Landschaft.
00:06:32: Ich glaube man darf da nicht nur auf Deutschland gucken sondern muss wirklich auf die Welt gucken.
00:06:36: Deutschland war die Apotheke der Welt.
00:06:37: das ist hier schon lange nicht mehr weil die USA weit vorgezogen haben und im übrigen auch China.
00:06:44: Man hat immer das Gefühl, China ist Niedrigpreisland und China hat ganz hervorragende Wissenschaftler.
00:06:48: China hat mehr Innovationen in den letzten Jahren rausgebracht als die USA und Europa zusammen.
00:06:54: Also da sieht man dass sich da sehr viel getan hat.
00:06:56: China macht auch wahnsinnig viel um Firmen anzuziehen – die USA übrigens auch.
00:07:01: Sehr viele andere Länder auch!
00:07:03: Und wir sind so ein bisschen in der Bürokratie abgesungen.
00:07:06: Man sieht das auch, was uns vielleicht verbindet sind ja auch klinische Studien viel also die Forschungstätigkeit.
00:07:11: daran sieht man das wirklich als Seismograph ein bisschen.
00:07:15: ich komme aus der Pharma-Zwischenindustrie und Deutschland war immer bei klinischen Studien dabei.
00:07:20: außer Frage, dass Deutschland nicht dabei ist bei klinischen Studien.
00:07:23: Das ist nicht mehr so.
00:07:24: Früher war es so, dass man gesagt hat naja, bei denen dauert's ein bisschen länger aber wenn die da bei sind dann ist Deutschland wirklich eine Maschine, dann läuft das, dann werden die Deadlines gehalten, hohe Forschungsqualität – das haben wir alles noch?
00:07:37: Aber wir kommen nicht mehr dahin!
00:07:38: Wir brauchen zu lange als Deutschland bis irgendwas hier genehmigt Papier, Bürokratie-Anforderungen dann wirklich erfüllt sind.
00:07:47: Das liegt definitiv nicht an den Krankenhäusern und an den Vorstanden sondern wirklich an den Auflagen, denen wir uns selber gegeben haben in Deutschland.
00:07:53: Wir machen immer noch ein bisschen mehr als andere Länder dieses bekannte Goldplating.
00:07:57: Und jetzt sind wir irre abgefallen vom Platz eins auf Platz sieben und das gilt eigentlich für alles was im Moment stattfindet.
00:08:03: also die Pharmaindustrie ist ja mobil geworden.
00:08:06: viele sind international suchen sich ihre Standorte und da is man im Wettbewerb Deutschland mit anderen Ländern Und das ist nicht mehr attraktiv, Deutschland.
00:08:14: Jetzt mit dem Spargesetz – ich nenn's jetzt einfach mal so weil da drin ist.
00:08:18: Wir bezeichnen es als Kürzungsgesetz ja insofern.
00:08:21: Ja,
00:08:21: passt vielleicht noch besser, ich werde mir das merken.
00:08:26: Da wird definitiv noch viel unattraktiver der Standort.
00:08:31: Muss man sich richtig Sorge machen dass die Pharmaindustrie möglicherweise fast schon unbedeutend werden könnte für Deutschland wenn das so weitergeht den Regulierungen, den Schwierigkeiten und vor allem das ist das was ich auch öfter gelesen habe.
00:08:49: Das insbesondere China ja einen wahnsinnigen Druck da ausübt und auch das wirklich ganz hoch priorisiert hat dass man in den innovativen Arzneimittel bereichen Spitzenreiter sein will.
00:09:03: Wahrscheinlich sind sie schon Spitzen-Reiter, ich kann das nicht einschätzen.
00:09:05: aber man weiß ja wenn China sich etwas vornimmt und einen Plan hat dann ziehen die das durch.
00:09:11: also muss man die Sorge haben dass Deutschland nahezu unbedeutend wird in den kommenden Jahren.
00:09:16: Also Deutschland hat noch die Chance den Anschluss nicht zu verlieren.
00:09:19: es ist Wir stehen am Scheideweg und es braucht jetzt Richtungsentscheidung.
00:09:23: Die EU hat sie getroffen.
00:09:25: Mit dem Draghi-Report hat man damals gesagt, also wenn wir eine Branche haben mit der wir wirklich noch gewinnen können dann ist das eben nicht mehr Auto oder das ist auch nicht Energie.
00:09:33: Das haben wir schon verloren sondern es ist Live Science und Pharma.
00:09:37: Wenn wir die richtigen Schritte machen können wir da den Anschluss halten.
00:09:41: Deshalb hat die EU auch jetzt ein Critical Medicine Act auf den Weg gebracht, wo man wirklich kritischer Asnainmittel wieder hier haben will.
00:09:47: Aber auch einen Biotech-Act, wo wir alles um Biotec Innovationen zu bekommen, aber auch das was wir hier haben zu halten.
00:09:58: Deutschland ist momentan genau im Rückwärtsgang unterwegs und macht genau das Gegenteil ja?
00:10:03: Weil wenn man in Deutschland forscht dann muss es auch möglich sein hier an Asnaymitteln nachher auf den Markt zu bringen.
00:10:08: Das wird mit dem Kürzungsgesetz, wie Sie es nennen nicht mehr der Fall sein können.
00:10:13: Weil die Preise im Moment so stark angefasst werden dass das nicht mehr funktioniert weil die deutschen Preise werden referenziert schon immer von sehr vielen Ländern weltweit
00:10:25: Immer eine Herausforderung.
00:10:26: Referenziert heißt für unsere Zuhörer, also man schaut wie ist der Preis in Deutschland und orientiert sich daran?
00:10:32: In anderen Ländern zum Beispiel in Saudi-Arabien oder wirklich vielen, vielen Ländern wo man sich daran orientierte und gesagt hat er den deutsche Preis zählt.
00:10:40: das heißt aber im hatte immer ne Leuchtturmfunktion es wurde exportiert kann man sagen da wurde dann andere Länder übertragen.
00:10:48: jetzt hat sich die USA angeschlossen.
00:10:50: Das ist natürlich ein Riesending.
00:10:52: Wenn man sagt, wir drücken die Preise in Deutschland dann ist das natürlich schon dramatisch in Deutschland.
00:10:57: aber es führt halt dazu dass Zeit gleich damit.
00:11:00: der Preis in den USA sinkt massiv Und der deutsche Markt ist halt sehr klein, wir sind nicht so viele Deutsche und der amerikanische ist ja sehr groß.
00:11:08: Man kann sozusagen im Verhältnis elf Prozent zu fünf Sechzig Prozent.
00:11:12: Das ist natürlich schwierig.
00:11:13: also wenn man dann sozusagen mit dem deutschen Preis den amerikanischen gefährdet einen Wahnsinn einschnitt hat das kann kein Wirtschaftsunternehmen vertragen.
00:11:21: und insofern würde ich sagen um Ihre Frage mit vielen vielen Worten zu beantworten Wenn das passiert, dann verlieren wir wirklich den Anschluss mit den internationalen Firmen aber auch und wir haben ja auch wirklich viel Mittelstand hier.
00:11:33: Auch der Mittelstand wird sich überlegen müssen was er denn hier macht weil auch der kann das nicht mehr verkraften.
00:11:38: Er wird dann vielleicht andere Geschäftsfelder sich suchen.
00:11:40: Dann haben wir viele Kosmetik, Lahrungsergänzungsmittel Super Sachen will ich gar nichts dagegen sagen, aber wir brauchen natürlich auch Arzneimittel.
00:11:48: Wir brauchen vor Ort Arzneimmittel und müssen gucken dass wir das hier auch halten.
00:11:53: was wir hier haben reden immer von Rückholen.
00:11:56: Ich finde schon gut wenn wir das wirklich behalten was wir ihr haben.
00:11:59: Ich
00:11:59: will noch mal kurz bevor ich zu den Preisen komme und zu Trump und was der da alles wieder sich wieder ausgedacht hat ist ja auch total spannend auch mit Blick genau auf ihre Branche.
00:12:08: Ich will noch mal kurz bei der Regulierung bleiben.
00:12:10: Sie haben gesagt, Europa hat eigentlich verstanden was jetzt passieren muss.
00:12:14: es hat Vereinfachungen gegeben so verstehe ich das.
00:12:17: Es hat Priorisierungen gegeben aber Deutschland setzt es nicht um.
00:12:21: ist das so die Botschaft die sie haben?
00:12:24: also Deutschland schafft es nicht oder will es nicht?
00:12:27: Oder kann es nicht diese Möglichkeiten, die jetzt Europa bietet mit den verschiedenen Rahmenbedingungen so umzusetzen dass diese Erleichterung in Deutschland ankommt.
00:12:38: Haben Sie da ein zwei Beispiele wo sie sagen können?
00:12:40: Das sind so die zentralen Punkte, wo wir darauf warten das Deutschland endlich das tut was in Europa erwartet wird.
00:12:49: also Bürokratie ist natürlich auf jeden Fall ein Punkt, wo man wirklich sagen kann wir legen immer noch einen drauf.
00:12:55: Also wenn wir bestimmte Zertifikate brauchen in Europa für unsere Rohstoffe die wir hier importieren wollen dann ist das in Europa schon recht bürokratisch und Deutschland aber sehr bürokratisch.
00:13:07: Wir haben dann immer noch eine Regel mehr die man erfüllen muss und ein Formular mehr was man ausfüllen muß noch eine Genehmigung mehr also dass es auf jeden fall einen Punkt, wo Deutschland unbedingt dran muss.
00:13:18: Wo man sagt, dieses Goldplating muss aufhören.
00:13:20: Da gab es eine schöne Idee, wie man gesagt hat, man kann ja mal KI über die Regulation laufen lassen und all das was wir mehr haben als Europa schaffen wir einfach ab.
00:13:29: Mal gucken, was passiert?
00:13:30: Ich glaube da würde gar nichts passieren weil in anderen europäischen Ländern funktioniert's ja auch.
00:13:34: also dass der eine Punkt und der zweite ist ein Beispiel.
00:13:38: In Europa sagt man wir haben ein Biotech-Act Wir wollen also Biotechnologie in Europa haben.
00:13:43: Das ist das womit qualifizieren können.
00:13:46: Wir haben hier wahnsinnig gute Wissenschaftler, wollen wir nach Europa holen macht diesen Biotech-Act und wir machen auf der anderen Seite ein harten Kosteneinschnitt bei den Biologiker.
00:14:00: Das funktioniert halt einfach nicht.
00:14:01: Weil man muss da realistisch sein, die Firmen, die hier hinkommen, die kommen hier hin weil sie damit auch einen bestimmten Preis erzielen wollen.
00:14:08: Sie müssen wirtschaften können.
00:14:10: Wenn sie das nicht mehr können, weil nur noch einer einen Zuschlag bekommt es gibt ja immer so Ausschreibungen wo man dann sagt, kranken Kassen schreiben.
00:14:18: Biologiker aus, ganz besonders preiswert soll das sein.
00:14:22: Das ist auch legitim weil die GKV einen Finanzierungsproblem hat.
00:14:26: Das können wir auch nicht wegreden.
00:14:27: aber wenn es dann so krass runterreguliert wird dass Wirklich, dass es echte Supersparpreise sind und B nur noch einer den Zuschlag bekommt.
00:14:36: Alle anderen an Deutschland verlassen müssen weil sie einfach nichts mehr absetzen.
00:14:39: Haben wir natürlich auch ein Lieferketten-Thema.
00:14:41: Absolut!
00:14:41: Genau wie bei Generika.
00:14:43: das ist so was genau gegenläufig läuft.
00:14:45: wenn man auf der einen Seite sagt kommt alle zurück, kommt alle zu rück und dann in Deutschland aber sagt ja aber doch bitte nur Einer Ja?
00:14:52: Und die Anderen wartet jetzt mal zwei Jahre vielleicht in zwei Jahren wieder Quatsch, weil die warten nicht.
00:14:58: Die gehen an woanders hin und machen woanders ihre Spatenstiche und investieren woanders.
00:15:04: Das liegt einfach auf der Hand, dass wir hier gegenläufig laufen als Deutschland.
00:15:10: Nehmen jetzt mal so die Rolle der Krankenkassen ein.
00:15:13: Die werfen uns Krankenhäusern ja auch vor wie sein Kostentreiber im System
00:15:16: usw.,
00:15:17: da haben wir auch unsere Argumente.
00:15:19: aber das gleiche geht ja auch in Richtung Pharmaindustrie, Arzneimittel Seien doch deutlich gestiegen im Kostenanteil.
00:15:27: Die Preise seien deutlich gestogen gerade für die innovativen Arzneimittel, die unmittelbar dann auch zugelassen werden.
00:15:35: ist es nicht so dass Deutschland zumindest aktuell noch relativ gute Markteintrittsbedingungen bietet, was auch die Preissetzung angeht und man ja erst dann im Nachgang ist er dieses Verfahren.
00:15:49: Nutzenbewertung kommt dann ein Stück weit im nachgang heißt zwar frühe Nutzen Bewertung aber erstmal wird das als Neimittel zugelassen.
00:15:55: Man kann sozusagen dann auch einen Preis festlegen und dann beginnt die Nutzen-Bewertung und dann beginnen die Preisverhandlungen.
00:16:02: da sagt man Ja eigentlich eher etwas Außergewöhnliches, dass die Pharmaindustrie diese Möglichkeit hat.
00:16:09: In anderen Ländern dauert es oftmals länger bis ein Arzneimittel zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen oder der Krankenkasten zugelassen werden kann.
00:16:18: Man wartet dort erst ab und setzt dann ersten Preis und beginnt sozusagen ja die Verbreitung und die Vermarktung.
00:16:28: Warum sind Sie doch so kritisch, was die Situation in Deutschland angeht?
00:16:32: Was die Preise für die Arzneimittel angeht.
00:16:35: Ist es eher der Blick in die Zukunft oder schon die aktuelle Situation, die Sie kritisieren?
00:16:41: Um das mal zu sagen wir haben eine frühe Nutzenbewertung richtig und wenn sie einen Arzneimentel auf den Markt bringen dann sind Sie sofort zugelassen.
00:16:48: erstattet.
00:16:49: Das ist wirklich eine Situation, die super ist, die ist super vor allen Dingen für die Patientinnen und Patienten weil sie eben nicht warten müssen.
00:16:56: es ist nicht so dass man sagt wir haben jetzt ein krankes Kind das kann in den USA behandelt werden vielleicht sogar geheilt werden.
00:17:04: in Deutschland muss kann es das nicht?
00:17:06: Es muss noch drei Jahre darauf warten.
00:17:08: diese hervorragende Situation haben wir in Deutschland.
00:17:12: Die verändert sich jetzt durch das was Herr Trump macht.
00:17:14: da kommen wir sicherlich gleich drauf.
00:17:18: Entscheidungen haben wir als Deutschland irgendwann mal getroffen, dass wir eben die Versorgung zum aktuellen Stand der Wissenschaft haben wollen.
00:17:25: Da steht in unserem Sozialgesetz wo ganz weit vorn ist der Paragraf II und davon verabschieden wir uns aber doch erheblich mit dem was wir im Moment machen weil wir eben bestimmte Instrumente jetzt nachlagern die dieses Systeme der frühen Nutzenbewertung total aushöhlen.
00:17:40: also wir sagen jetzt mit dem neuen Kürzungsgesetz Wir machen eine Bewertung in Europa das EU-HTA, dann kommt die Nutzenbewertung in Deutschland.
00:17:52: Das normale Verfahren und dann aber geht in die Regionen und da macht ihr Rabattverträge mit den Krankenkassen.
00:17:57: Das heißt, dann möchten wir bitte nur noch aus einer Wirksstoffgruppe eins haben und dass ist dann das allerpreiswerteste.
00:18:04: alle anderen wieder gucken in die Röhre zwei Jahre lang weil danach wird neu ausgestiegen.
00:18:09: also es gleich hier was wir bei Generika gemacht haben machen wir jetzt bei Innovationen.
00:18:13: Bei Innovationen ist besonders Dramatisch, bei Genereca finde ich schon besonders dramatisch.
00:18:17: Weil achtzig Prozent davon sichern unsere Grundversorgung und bei Innovationen ist es insofern gefährlich.
00:18:23: Onkologie betrifft das zum Beispiel in der Onkologie wenn man nur noch einen Wirkstoff hat von vermeintlich gleichen wird schwierig ja weil da therapiert man Insekvenzen in der Unkologie.
00:18:34: Ich komme daher da verlieren die Wirkstoffe Ihre Wirksamkeit nach einer Zeit.
00:18:39: Und dann braucht man den zweiten Wirkstoff, den dritten, den vierten um den Patient wirklich auch am Leben zu halten und nicht nur einen.
00:18:45: Ja das ist einmal die medizinische Seite und die wirtschaftliche ist wenn sie den Zuschlag nicht bekommen als Unternehmen.
00:18:50: Dann warten Sie ja nicht zwei Jahre bis sie in Deutschland wieder kommen können.
00:18:53: Das macht keine.
00:18:54: Man is weg und weg wie bei Generika dass man dann die Vorstellung hat die warten jetzt zwei, vier sechs Jahre und dann kommen sie vielleicht.
00:19:01: Das wird nicht passieren.
00:19:01: Und deshalb verschlechtert sich die Situation da schon dramatisch und es finde ich sehr schade, weil diese Entscheidung, die wir getroffen haben als Deutschland – die Grundversorgung ist hier wirklich auf dem aktuellen medizinischen Stand – habe ich auch als Bürger immer sehr hoch geschätzt und finde, wir haben ein tolles Gesundheitssystem in Deutschland das auch erhaltenswert ist.
00:19:21: Vielleicht darf ich nur ergänzen?
00:19:22: Ich kann aber auch nicht ignorieren, auch nicht als Pharmaindustrie dass die GKV einen Finanzproblem hat!
00:19:30: Ich finde nur, wie es im Moment gelöst wird nicht den richtigen Weg.
00:19:32: Vielleicht stimmen wir da auch überein weil wenn sie ein Unternehmen sind und Sie sehen ich muss jetzt ganz viele also irgendeine Unternehmen, Versorgungsunternehmen, viele Patienten oder mehr versorgen dann wird das natürlich teurer.
00:19:47: und wir haben jetzt halt die demografische Entwicklung Wir sind mehr Patienten deshalb wird's teurer.
00:19:52: Dann aber zu sagen oder guck mal wo ich sparen kann?
00:19:55: Nur wo ich Sparen kann ist für mich der absolut Falsche Weg.
00:19:58: Das muss ich natürlich auch gucken, aber ich muss in erster Linie mal gucken wie kriege ich das effizient hin?
00:20:02: Wie kriege die ineffizienzend, die ich im Moment habe in meiner Versorgung dieser Patienten, wie krieg' ich sie raus?
00:20:10: und das machen wir gar
00:20:10: nicht.".
00:20:11: Also da würde ich gerne einmal einhagen weil das betrifft uns auch als Krankenhaus ist ja genau der Punkt Wo wir dann sagen, ja, wir verstehen das ja auch alles.
00:20:20: Das Versorgung relativ teuer ist in Deutschland, wobei wir auch sagen der einzelne Fall im Krankenhaus ist gar nicht im internationalen Vergleich teuer.
00:20:28: aber wir haben relativ viele Fälle und das hat seine Gründe.
00:20:32: Sei es Traum!
00:20:33: Unser Beitrag an dieser Stelle ist zu sagen Wir können uns eine gewisse Deckelung bei den Erlösen in der Perspektive vorstellen wenn man uns gleichzeitig Erleichterungen im Bereich Regulierung und Bürokratie gibt damit sozusagen auch bei uns auf der Kostenseite reagieren können.
00:20:50: Ist das auch ein Gedanke, den Sie versuchen in der aktuellen Debatte der Politik näher zu bringen?
00:20:56: oder sagen sie ihr könnt bei uns keine Einsparungen generieren?
00:21:02: Das geht gar
00:21:02: nicht!
00:21:03: Wir hatten schon Vorschläge gemacht auf jeden Fall.
00:21:04: also wir haben ja auch Effizienzen im System.
00:21:07: ich nenne jetzt mal einen Beispiel was total auf der Hand liegt in vielen anderen Ländern sind zum Beispiel nicht alle Arzneipel die wir in Deutschland verschreiben ist vielleicht dich haben verschreibungspflichtig.
00:21:16: Das entlastet das System in vielerlei Hinsicht.
00:21:18: Sie müssen nicht mehr zum Arzt gehen, sie blockieren da nicht mehr das Wartezimmer.
00:21:23: Sie können direkt in die Apotheke gehen und sich das selber besorgen.
00:21:26: Natürlich braucht man eine soziale Abfederung aber alleine das würde das System schon im vier Milliarden entlasten.
00:21:32: insgesamt wenn man jetzt die Ökonomische...
00:21:34: Bedeutet dann dass auch sozusagen die GKV ja die Kosten für den Patient auch nicht erstatten würde bei denen nicht versprochen?
00:21:40: Auch die Behandlung nicht!
00:21:42: Ich bin selber Apotheker und ich weiß oft oder ich wusste zu der Zeit ein Patient kommt.
00:21:47: Ich darf ihm das nicht geben, aber ich weiß genau, er geht jetzt zum Arzt, lässt sich das Verschreiben und kommt damit
00:21:51: wieder.".
00:21:51: Das macht einfach keinen Sinn!
00:21:53: Und viele Länder haben ganz viele Arzneimittel nicht mehr in der Verschreibung.
00:21:57: Der geht es um Haut-Arzneimettle am Auge für ... für die Behandlung von Frauenleiden und so weiter.
00:22:06: Also gibt es viel, wo man wirklich was machen könnte, wo auch klar ist der muss eigentlich nicht zum Arzt ja das zu meinen.
00:22:12: und zum anderen haben wir auch gesagt bei Innovationen da bieten wir auch Risikopartnerschaften.
00:22:17: Also es ist ja so, dass Sie immer ein bestimmtes Ansprechen haben in diesen wirklich sehr intensiven Krankheiten.
00:22:23: Wenn er nicht anspricht der Patient, das passiert halt immer dann muss das nicht bezahlt werden.
00:22:29: oder wenn das nicht genauso wirkt wie wir das in unserer Fachinformation versprechen und in den Studien, dann gehen wir da mit ins Risiko.
00:22:36: oder wir gehen auch mit ins risiko bei ABC.
00:22:38: also Wir haben da wirklich Angebote gemacht, wie man auch effizienter werden kann und beide ins Risikogen.
00:22:44: aber nicht nur einfach die Preise Das ändert ja nichts an der Struktur und im System.
00:22:49: Und das hilft uns vielleicht jetzt zwei, drei Jahre.
00:22:52: Aber ich gehöre zu dem Boomer Jahrgang – Ich bin Jahrgang neunzehntesiebzig!
00:22:58: Zu dreißig Jahre wären schön und wie wollen wir das denn weitermachen?
00:23:02: Wollen wir dann immer weiter sparen, müssen wir alle umsonst arbeiten.
00:23:05: Also ich überspitze jetzt natürlich bewusst aber wenn wir keine Strukturänderungen da wirklich vorlegen auch in den Prozessen dass es Hand-in-Hand mehr geht, dass wir eine gute Primärversorgung haben, setzen uns dafür ein, dass die Apotheke als Versorger Nummer eins als ersten Schritt ins Versorgungssystem sehen.
00:23:23: Da würde auch schon viel abgepuffert werden, die Engländer haben da ihre News, dass wir haben unsere Apotheken.
00:23:29: Viele viele Vorschläge haben wir gemacht aber am Ende wird es nicht diskutiert und das kam halt raus.
00:23:35: Nee jetzt erstmal alle Rabatte flächendeckend soviel wie möglich, aber das bringt uns nicht weiter sondern verschreckt er und die Firmen kommen nicht mehr hin.
00:23:45: Bei uns so ankommt, was die Pharmaindustrie im Moment besonders kritisch sieht ist der sogenannte dynamische Rabatt.
00:23:54: Können Sie das in wenigen Worten erklären?
00:23:57: Was damit gemeint ist dass man jetzt einen dynamischen Rabatt irgendwie auflegt, der dann vielleicht ins unermessliche wächst und irgendwann hat man einen riesigen Rabatt den man zu zahlen hat
00:24:07: Genau.
00:24:08: Was muss man sich
00:24:08: denn so vorstellen?
00:24:09: Ja, der dynamische Herstellerbad ist ein Rabatt, der sich eine Einnahmen- und Ausgabensituation der GKV orientieren soll.
00:24:17: Hört sich erstmal vernünftig an!
00:24:19: Die Formel ist so dass man da sehr lange darüber nachdenken muss... ...sehr viele Leute.
00:24:24: wie ist das eigentlich gemeint?
00:24:25: und wenn man sie dann ausfüllt, dann sind das natürlich alles Fragezeichen weil man das nicht weiß Und es hängt natürlich dann auch der Erlös, der pharmazeutschen Industrie von der Wirtschaftslage in Deutschland ab.
00:24:35: Ganz viele Faktoren die man nicht beeinflussen kann als Industrie.
00:24:40: und selber, der man als Wirtschaft beitragen wollte... kann es dann auch nicht mehr.
00:24:46: Wir sind ja ein großer Wirtschaftsfaktor, wir haben hohe Brutto-Wertschöpfung.
00:24:49: aber dadurch dass wir sofort wieder abgeschöpft werden, funktioniert das natürlich auch nicht und diese Rabatte sind wirklich irrwitzig.
00:24:56: Zwarzig, dreißig wären das zwanzig Prozent, zwanzivvierzig schon fünfzig.
00:25:00: Also jeder der sei es noch so kleines Wirtschaftsunternehmen irgendwann mal oder eine Idee gehabt hat für einen Unternehmen, der wird verstehen als Fünfzig Prozent Rabatt?
00:25:10: Nicht funktioniert!
00:25:12: Also das ist nicht möglich.
00:25:14: Gleichzeitig steigen ja auch die Kosten, wir haben hohe Lebenkosten
00:25:18: usw.,
00:25:19: und es ist damit betroffen.
00:25:22: Innovationen aber eben auch Innovation sind auch von Mittelständler gemacht.
00:25:29: Das sind Innovation für Kinder als Nahemittel, das sind Daröchungsformen, Innovation etc.
00:25:33: Die sind alle davon betroffen kritischer als Nahermittel.
00:25:37: Sie sind sowieso schon gedeckelt meist mit dem Preismoratorium.
00:25:40: Jetzt würde dieser Rabatt noch drauf kommen, das funktioniert
00:25:42: nicht.".
00:25:42: Die sind ja auf den Preisstand von zwei Tausendneuen.
00:25:45: also zwanzig Jahre konnten die die Kosten nicht weitergeben.
00:25:48: und wenn sie davon auch zwanziv Prozent runternehmen – fünfzig sowieso nicht oder wenn Sie davon doch was herunter nehmen – dann kann es für die Firma nur heißen okay?
00:25:56: Das kann ich nicht mehr produzieren!
00:25:57: Dieses werden jetzt schöne Beispiele von der Kinder als nahem Lehrstelle.
00:26:01: dieses Eisenpräparat für Kinder, dieses Vitamin D-Präparat Ich kann nicht kontinuierlich drauflegen bei der Produktion.
00:26:12: Da reden wir ja nicht über Zehntausend, das ist ein paar Hundert Euro dann.
00:26:15: Es gab in der Vergangenheit, wenn solche Sparmaßnahmen von der Politik aufgelegt wurden öfter mal mich daran sozusagen einmalige Preisabschläge die dann von allen möglichen Leistungserbringern auch von der Pharmaindustrie verlangt worden, wo man gesagt hat Wir müssen jetzt einen gewissen Geldbetrag einfach einsparen Wir verlangen von euch jetzt sozusagen einen einmaligen Rabattpreisabschlag von X, Y und Z. So was wäre ja auch denkbar.
00:26:46: also wir Krankenhäuser sagen immer wenn ihr bei uns kürzt erhöht ihr die Defizite.
00:26:52: Jetzt ist das in der Pharmaindustrie geht man zumindest davon aus etwas anders weil sie nicht flächendeckend Defiziten produzieren.
00:26:59: Das wär ja auch schlimm Er wäre ihre Branche überhaupt nicht lebensfähig.
00:27:04: Doch über nennenswerte Umsatzrenditen, die da auch erzielt werden.
00:27:08: Über die Innovationen vor allem ist da sozusagen mal zeitweise ein... Beitrag denkbar der Industrie für die GKV, wo man sagt ein zwei Jahre mal ein gewisses Innerhalten um einen Beitrag zu leisten.
00:27:24: Das ist dann schon verkraftbar und führt nicht dazu dass sich die Rahmenbedingungen insgesamt so verschlechtern das man darüber reden würde.
00:27:32: okay jetzt werden Firmen verlagert oder Investitionen nicht mehr umgesetzt.
00:27:35: ist sowas denkbar für sie.
00:27:37: Also im Moment ist ja alles nicht kurzfristig.
00:27:40: Wenn wir eine Datum dran hätten, ist das sicherlich was anderes.
00:27:43: auf jeden Fall.
00:27:44: Wir müssen dennoch auch da gucken dass wir das Kind nicht mit dem Bader ausschütten.
00:27:48: also es gibt wirklich kritische als Neimittel.
00:27:50: die fahren am Limit Die werden wirklich beatmet am Markt die dürfen wir nicht verlieren.
00:27:55: und dann müssen wir genau hingucken Dass die nicht betroffen sind Kinder als neime kritischer als neimittel etc.
00:28:01: weil da dürfen wir.
00:28:02: also da haben wir schon genug verloren.
00:28:03: wir sind wirklich hochabhängig von China und Asien Wenn das ausgenommen ist und wir ein paar Sonderregelungen finden, Kurzfristigkeit gegeben ist.
00:28:11: Die Farmeindustrie verschließt sich ja nicht Sparmaßnahmen so ist das nicht.
00:28:14: aber es ist alles langfristig angelegt mit teilweise Evolution.
00:28:18: ob das Ganze funktioniert nur auf die Kosten ausgerichtet dann schauen wir haben genug einsparen anstatt zu gucken dass die Versorgung noch gesichert habe.
00:28:26: ich hab auf dem anderen Seite immer und das gehört auch zum einem täglichen Geschäft die Bundeswehr neben mir sitzen die sagt wo sind eure als Neimittel?
00:28:36: Und wir strecken immer mehr die Flügel, weil wir sagen, das würden wir gerne.
00:28:40: Aber es geht nicht in Deutschland.
00:28:43: Antibiotika?
00:28:43: Wir haben einen Werk in Europa –
00:28:45: eins!
00:28:47: Das ist jetzt genau auch der nächste Punkt, den ich ansprechen wollte.
00:28:49: Wir haben Herrn Trump schon mal so kurz geschnitten internationale Themen, Lieferketten und Resilienz.
00:28:56: Das ist ja ein riesiges Thema spätestens seit der Pandemie, wo wir gemerkt haben wie abhängig wir sind was ja erst einmal... in einer globalisierten Wirtschaft jetzt nichts ist, wo man sagen würde das wollen wir gar nicht.
00:29:09: Es kann ja nicht die Lösung sein dass jetzt jedes Land national versucht alles herzustellen.
00:29:15: aber Zielsetzung war es dann im Nachgang der Pandemie dass Europa zumindest wieder stärker auch zum Produktionsstandort wird, das wir nicht mehr so abhängig sind von Wirkstoffen die nur noch in Indien oder China oder vielleicht auch in anderen Ländern produziert werden.
00:29:36: Also das ganze Thema Lieferketten und Lieferengpässe würden Sie sagen?
00:29:40: Wir sind da weitergekommen seit der Pandemie in Europa.
00:29:44: ich gehe jetzt mal über Deutschland hinaus.
00:29:46: oder stehen wir da genauso blank dar wie während und kurz nach der Pandemie.
00:29:52: Also wir haben in Europa zumindest ein Erkenntnisgewinn, das es so nicht weitergehen kann – und es gibt diesen, den hatte ich schon ein paar Mal genannt, Critical Medicine-Akte hat schon das Ansinnen, dass er das erste mal sagt Versorgung über Preis.
00:30:05: Es ist ja logisch, China günstiger produziert werden kann.
00:30:12: Aber wenn man eben nicht alles aus Asien und China beziehen möchte, dann muss man eben auch mal in Europa kaufen – das ist dann teurer!
00:30:18: Das war bislang überhaupt nicht das Ansinnen, weil man halt gesagt hat die Sozialsysteme, es darf nur ganz, ganz günstig sein und da war diese Versorgungssicherheit wenigen Themen.
00:30:28: Es hat ein paar Jahre nach der Pandemie gedauert bis man gesehen hat wir müssen da wirklich ran, weil wir echt Dinge verlieren und immer mehr verlieren sie lesendes Jahr auch.
00:30:37: Es wird wieder ein Werk für Antibiotika geschlossen, wir haben noch eins in Kunde was voll integriert ist Und das ist subventioniert mittlerweile schon weil es einfach bei diesen hohen europäischen Kosten im Vergleich zu Asien einfach nicht funktioniert.
00:30:51: also die Erkenntnis ist In Europa da.
00:30:54: jetzt muss man aber auch fairerweise sagen Europa Europa, also die Europäische Union zahlt ja nicht.
00:30:59: Das sind die einzelnen Länder.
00:31:00: Die Kosten bleiben dann bei den einzelnen Ländern.
00:31:02: aber da braucht es wirklich eine Richtungsentscheidung auch in den Ländern dass man sagt diese versorgungskritischen Arzneimittel brauchen wir und da müssen wir auch investieren.
00:31:14: das ist Teil unserer Verteidigung das ist teil unserer Rüstung sozusagen weil wenn wir das nicht haben und nicht behalten dann wird es im Zweifel eng.
00:31:26: wäre die Pandemie damals eine bakterielle Erkrankung gewesen, dann hätten wir wirklich alt ausgesehen.
00:31:34: Weil wir nichts gehabt hätten.
00:31:35: China hätte einfach sagen können gut alles für uns seht zu wie er klar kommt und wir wären nicht klar gekommen.
00:31:42: Wir werden wirklich in die Vorkriegeszeit vom ersten Weltkrieg wohl gemerkt zurückversetzt worden und das darf nicht sein.
00:31:49: also hier müssen wir wirklich gucken dass wir auch wieder Sachen zurückholen.
00:31:52: und vor allen Dingen ist mir ganz wichtig das nicht verlieren, was wir hier haben.
00:31:56: Weil die wirklich willigen Firmen, die das mit viel Werf und Engagement machen und wollen die Familienunternehmer sind in der fünften sechsten Generation, die es auch können, da müssen wir gucken dass sie hier bleiben.
00:32:09: Aber
00:32:09: gibt es denn mittlerweile beispielsweise hier in Deutschland bei der GKV?
00:32:13: Die ja Ausschreibungen dann machen für bestimmte Wirkstoffpräparate Vorgaben, wo man sagt also mindestens dreißig Prozent dessen was wir hier vertraglich vereinen.
00:32:23: Man muss aus Europa kommen oder aus der Ägyptis denn sowas?
00:32:26: Oder kaufen wir nach wie vor über diese Ausschreibungen die billigsten Wirkstoffe zu hundert Prozent aus Asien?
00:32:35: Also es wird immer so schön dargestellt von den Krankenkassen und die Zahlen sind ja manchmal auch ein bisschen wie soll ich sagen interessant die sie dann präsentieren.
00:32:44: De facto geht es meiner Ansicht nach immer noch um den Preis, maßgeblich um den Preis.
00:32:49: Die Versorgungssicherheit wird ein bisschen mit.
00:32:51: Wir hätten auch gerne was aus Europa berücksichtigt.
00:32:54: Aber man muss ja auch dazu sagen wir haben ja doch nichts in Europa.
00:32:59: Es kommt ja nicht über Nacht mit einem Schnip, dass man irgendwie sagt jetzt haben wir plötzlich Produktion und Europa und da soll das herkommen.
00:33:04: Zunächst mal müssen wir gucken preislich auch berücksichtigen, wenn jemand diversifizierte Lieferketten hat.
00:33:11: Also wenn er nicht nur an einem Standort kauft.
00:33:14: ist schon schwierig genug, weil die meisten Wirkstoffe, Rohstoffe mittlerweile wirklich aus China und Asien kommen.
00:33:20: Auch in anderen Kontinenten muss das ja erst mal aufgebaut werden – die USA hat es erkannt auch.
00:33:25: Die bauen jetzt auch auf.
00:33:26: alle Länder haben gesagt so kann es nicht bleiben aber es muss ja auch erstmal wachsen.
00:33:30: Und damit es wachsen kann, das ist ein bisschen so einen Zirkelbezug, braucht man erst einmal die höheren Preise, damit man hier auch das Werk bauen kann, weil wir wollen sie das machen.
00:33:40: Oder direkte Unterstützung für die Errichtung der Werke?
00:33:43: So wie es subventioniert gelaufen ist jetzt in Österreich.
00:33:47: aber wollen wir das wirklich?
00:33:48: also wir sagen halt wollen wir wirklich dass alles subventionieren oder kann man sich das dann auch verdienen und in neue Investitionen stecken.
00:33:56: Aber da braucht natürlich langfristige Verlässlichkeit über diese Verträge denn... Wenn ich mal eine Ausschreibung gewinne und dann wieder verliere, darauf kann ich ja kaum Standorte begründen.
00:34:07: Absolut!
00:34:08: Nicht nur bei den Ausschreiben sondern auch beim Hersteller-Rabat der ist ja zwei vierundzwanzig abgesenkt worden mit dem großen Versprechen das war ein kurzfristige Maßnahme wir hatten es anderthalb Jahre.
00:34:20: jetzt aber habt ihr verlässliche Rahmenbedingungen und jetzt könnt Ihr wirklich investieren.
00:34:24: hier bauen all das was wir besprochen haben.
00:34:26: achtzehn Monate später sind wir wieder zurück auf Null.
00:34:29: Also alle Investitionen von den Firmen sind wirklich on hold.
00:34:33: Das muss man einfach so sagen, kann man auch nicht schön reden da ich weiß wie das ist in einem Unternehmen.
00:34:39: sie werben heftig.
00:34:40: für den Standort Deutschlands war sehr schwierig diesen Tipp irgendwie zu verargumentieren des erhöhten Herstellerarbeits und der Sparmaßnahmen die damals da waren.
00:34:48: jetzt ist bar das Vertrauen für Deutschland wieder dar und dann kommt er mit der hios Botschaft und sagt er ja nee sorry Deutschland hat sich es anders überlegt.
00:34:57: also Kein global agierendes Unternehmen.
00:35:00: Nimmt diesen Standort dann noch ernst, weil das nicht funktioniert.
00:35:04: Wenn Sie investieren und brauchen sie auch mal fünf, zehn Jahre, bis die dann überhaupt da sind?
00:35:10: Wenn Sie einen Werk aufbauen ist es auch so nett manchmal die Vorstellung wenn jetzt hier jemand ein Werk auf baut Dann wird der vom Rabatt befreit irgendwie und das Werk soll in zwei Jahren aufgebaut werden.
00:35:22: Das ist wirklich totales Unverständnis von einer Produktion.
00:35:25: Aber wie
00:35:27: Sie beschreiben ja die Umstände So nehme ich, das war eher kritisch.
00:35:32: Bewegt sich denn etwas?
00:35:34: Oder sind das alles Willensbekundungen und Sonntagsreden?
00:35:39: Aber tatsächlich wenn wir morgen eine Pandemie hätten.
00:35:43: oder nehmen wir mal ihr Beispiel es wäre eine bakterielle Pandemie gewesen.
00:35:49: Sind wir ein Schritt weiter?
00:35:50: Nein also ganz klar ist nein Wir sind keinen Schritt weiter als wir es damals waren Interessanterweise.
00:35:56: Wir sehen die Interessenbekundung schon, also Deutschland-Frankreich.
00:35:59: Frau Wagen hat ja gerade gesagt es muss sich was ändern.
00:36:01: das sehen wir auch.
00:36:02: aber gleichzeitig passiert in Deutschland das Gegenteil.
00:36:05: Wir haben im Moment die wirklich brenzligen Situation in den Sozialsystemen.
00:36:09: Da steht auch im Koalitionsvertrag, dass wir da rangehen.
00:36:11: aber es steht auch dem Koalisionsvertrag das wir uns eben dieser Situation annehmen der Versorgungsverbesserung des Standorts, der Stärkung der Industrie, Medtech, Farmer eben wegen Resilienz aber eben auch wegen Wettbewerbsvorteil.
00:36:22: Im Moment wird nur eine Baustelle im Koaltionsvertrag bearbeitet Das ist die soziale Sicherungssysteme zu sichern was auch wichtig ist für uns.
00:36:30: das ist auch für den sozialen Frieden wichtig Aber müssen auch gucken, dass wer die anderen Baustellen gehen.
00:36:35: Dafür ist Frau Reiche zuständig, dafür ist auch der Kanzler zuständig hier wirklich drauf zu achten dass wir das nicht verlieren.
00:36:40: sie sind ja genau so wichtig als kritische Infrastruktur als Krankenhäuser.
00:36:43: wenn es sie nicht gibt oder weniger gibt jetzt auch ein Problem.
00:36:46: die Bundeswehr wird sicher bei ihnen auch auf der Matte stehen und Wir
00:36:49: haben die gleichen Debatten auch bei uns.
00:36:52: wir sind jetzt sozusagen seit Jahren dabei auch mit der Bundeswehr gemeinsam Szenarien zu entwickeln, was müssen wir tun?
00:37:03: Wo sind unsere Aufgaben für Vorbereitungen ähnliches.
00:37:07: Aber auch wir sagen in unseren Vergütungen die wir für Krankenhäuser und Patientenbehandlungen bekommen sind natürlich überhaupt keine Vorhaltung für Resilienz zivilmilitärische Zusammenarbeit oder ähnliches drin.
00:37:21: Also wir müssen es irgendwie dann aus dem vorhandenen Mitteln, die halt nicht da sind weil wir diese Unterfinanzierung haben finanzieren.
00:37:30: und deshalb ist auch meine Botschaft wenn das so kommt jetzt bezogen auf die Krankenhäuser dann werden wir uns da abmelden müssen aus diesen Vorbereitungen weil wir das einfach nicht schaffen.
00:37:41: so zu tun, als ob man daran arbeitet.
00:37:44: Ist aber tatsächlich nicht zu tun finde ich noch schlimmer als dann auch klar zu sagen... Wir können es nicht leisten.
00:37:51: Also ich glaube, da muss Politik sich dann auch entscheiden?
00:37:53: Das spricht mir aus der Seele, weil ich finde, da müssen wir uns ein Stück weit ehrlich machen.
00:37:57: Auch wenn wir sagen, wir sparen bei den Innovationen, dann muss man klar sagen, dann wollen wir die auch nicht für ein paar Jahre lang.
00:38:03: Dann ist das die Entscheidung, die man hier als Staat trifft.
00:38:06: Dann isst das nicht Farmer muss sparen, sondern das heißt de facto, wir haben die Innovationen später sehr viel später.
00:38:12: Da wäre ich auch froh, wenn man das adressieren würde, weil das eine ganz andere Entscheidung, wie man dann trifft und das Gleiche gilt für die Vorhaltung.
00:38:19: einen Vorschlag gemacht, auch das sogenannte Netflix-Modell ist so etwas wie eine Vorhaltepauschale.
00:38:24: Wie gesagt haben wir ... Wir machen zwar Antibiotika, wir halten die vor für eine niedrige Grundpauschale.
00:38:31: Und wenn dann pitmäßig abgerufen wird, ist das unser Problem.
00:38:36: Wenn weniger abgerufen wird, haben wir aber zumindest diese Grundpauchschale, dass wir es vorhalten können.
00:38:41: Aber auch das ist, ich glaube noch nicht mal angehört worden, weil es ging wirklich nur wie bei Ihnen auch um Nein!
00:38:47: Wir brauchen jetzt kurzfristig Geld.
00:38:48: und jetzt nehmen wir die schönen Vorschläge der Krankenkassen.
00:38:52: Die freuen sich und setzen sie alle mal um.
00:38:55: Wir sind fast am Ende, aber wir wollten noch mal kurz auf Amerika blicken.
00:38:59: Muss es ja auch nicht allzu sehr vertiefen?
00:39:01: Präsident Trump hat ja alle mögliche Ideen.
00:39:04: Dann hat er vor einiger Zeit für sich erkannt, Amerika hat die höchsten Arzneimittelpreise.
00:39:08: Ob das so stimmt kann ich gar nicht beurteilen.
00:39:10: und dann sagen wir zahlen nur noch das was in den vergleichbaren Industrieländern als tiefster Preis bezahlt wird.
00:39:17: Wirkt sich so etwas jetzt schon konkret aus für die Pharmaindustrie.
00:39:23: Ja, wir haben kaum noch Neueinführungen weil die USA eben diesen Preis von Deutschland und anderen Ländern zu genannten Korbländern übernimmt.
00:39:35: Und das ist natürlich dann nicht möglich, weil der Preis von Deutschen und den USA unterscheidet sich schon erheblich und wenn jetzt nochmal absenken, dann ist es gar nicht mehr möglich.
00:39:44: Die Erzehrmittel werden dann in Deutschland erst gar nicht eingeführt.
00:39:47: So muss man sich das vorstellen, damit nicht ein möglicherweise zu niedriger Einführungspreis der Referenzpreis für Amerika ist sondern man macht es dann eher dort wo man noch einigermaßen Hohepreise oder höhere Preise erzielen kann, um sich sozusagen den Referenzpreis nicht kaputt zu machen.
00:40:03: Richtig!
00:40:04: Weil es ist tatsächlich wirtschaftlich gesehen günstiger denn in Deutschland und sogar ganz Europa gar nicht einzuführen weil wir sind einfach nicht so viele Europäer und schon gar nicht Deutsche.
00:40:13: wie immer denken im Vergleich zu den großen Kontinenten die wir haben als wenn man eben diesen deutschen Preis auf alle anderen Kontinente und USA referenzieren dann ja auch wieder auf andere Länder oder strahlen aus auf andere Länder.
00:40:27: Es ist wie eine Exportsteuer, die man dann wirklich drauflegt.
00:40:31: Und durch die neuen Sparmaßnahmen hat sich das Ganze noch verschärft.
00:40:34: Das war sowieso zögerlich zuvor und jetzt mit Ankündigung der neuen Sparmaßnahme gibt es das kaum noch.
00:40:40: aber Herr Trump.
00:40:41: Im Übrigen war's nicht Herr Trump sondern auch schon die Vorgängerregierungen.
00:40:45: sieht das ein bisschen wie bei der Verteidigung dass sie sagen also wir machen hier alles in Sachen Verteilung Jetzt müsst ihr euch auch mal beteiligen.
00:40:51: so haben Sie gesagt Wir bezahlen die Erzeichnungsforschung Mit unseren hohen Preisen.
00:40:55: jetzt müsste euch bitte auch Mal Beteiligen.
00:40:57: Das kann nicht sein, dass die USA alleine den Fortschritt bezahlen.
00:41:01: So ist die Denkweise der USA und das ziehen sie in allen Bereichen halt sehr durch.
00:41:06: Genauso wie Sie es bei Verteidigung machen, machen Sie es sehr konsequent bei den Arztnamen.
00:41:11: Es ist aber nicht eine verrückte Idee von Herrn Trumps, sondern es gab's vorher – und das wird auch nachher geben – in Gesetze oder in Orders gegossen, also es ist auch real.
00:41:22: Es ist auch da und insofern sind den Firmen ein bisschen die Hände gebunden weil sie halt diese harten Einschnitte durch dieses kleine Land Deutschland was wir dann doch sind obwohl wir immer meinen Wir sind so bedeutend für die Wälder sind wir einfach nicht anzahlmäßig dass sie eigentlich gar nicht mehr anders können.
00:41:43: jetzt nach diesen harten Einschnitten, die jetzt kommen.
00:41:46: Und auch vorher hatten wir uns eigentlich gewünscht, dass wir eher darüber überlegen wie begegnen wir diese amerikanischen Politik?
00:41:53: und sicherlich wäre keine Antwort gewesen.
00:41:55: Wir machen es noch schlimmer als vorher.
00:41:58: Man hätte da bestimmte Ideen haben können, die man eben, wie man Fortschritt und Arztamtinnovation sichern kann und trotzdem hier weiter auf den Markt kommen kann.
00:42:10: Also da gibt es auf jeden Fall auch Lösungen, aber die sind nicht gehört worden im Pharma-Dialog.
00:42:14: Wir sind schon am Ende unseres Gesprächs war wirklich spannend.
00:42:18: erstmal vielen Dank Frau Pragmann.
00:42:19: wenn Sie heute Mittag den Kanzler treffen würden mal angenommen sie hätten einen Termin bei Ihnen.
00:42:23: vielleicht haben Sie ein ich weiß es nicht aber mal an genommen.
00:42:25: Sie hätten ein was würden Sie eben als zentrale Botschaft hinterlassen für den Phamastandort Deutschland.
00:42:34: Also erstmal, wir müssen reden.
00:42:35: für den Farmerstandort Deutschland ist es fünf nach zwölf und wir brauchen eine Richtungsentscheidung von ihm pro Standort.
00:42:42: Im Übrigen würde ich das erweitern auf Gesundheit wenn wir weiter gut versorgen wollen und wenn wer weiter auch Spitze bleiben wollen oder wieder zurück an die Spitze wollen und hier auch die Wirtschaft im übrigen nach vorne bringen wollen.
00:42:55: Vielleicht noch ein Nachsatz?
00:42:57: Farmer is Wirtschaftswachstum!
00:42:59: Das brauchen wir jetzt.
00:43:01: Also Jens Spahn hat es immer so schön gesagt, Wirtschaftswachstum ist die beste Sozialpolitik, die wir haben können.
00:43:07: Und wenn wir das nicht haben, werden wir immer Probleme haben in den Sozialsystemen.
00:43:11: Das heißt, wenn wir jetzt nicht das Wirtschaftswachsen stark anstupsen – das machen wir nicht durch Spanien!
00:43:16: Ich komme aus der Industrie und Sie können niemals wachsen, wenn sie nur sparen.
00:43:19: Sie müssen auch investieren.
00:43:21: Und das ist die ganz klare Botschaft.
00:43:23: Wir müssen investieren, gleichzeitig sparen.
00:43:26: Aber können nicht nur das eine machen und es wird nicht funktionieren – wir brauchen klares Bekenntnis zum Standort, wir brauchen Wirtschaftswachstum!
00:43:32: Und eine klare Entscheidung von Ihnen?
00:43:34: Also da sind wir uns absolut einig.
00:43:36: Ich habe gestern bei einer Veranstaltung für die Krankenhäuser auch gesagt man kann gegen eine stagnierende Wirtschaft nicht ansparen wenn man gleichzeitig auch noch im Gesundheitswesen einen demografischen Wandel zu verkraften hat der ja unweigerlich zu mehr in Anspruchnahme führt wenn man nicht möchte, dass man den Sozialstaat und die Ansprüche an das Gesundheitswesen deutlich herunter schraubt.
00:44:00: Frau Parkmann ganz herzlichen Dank für das Gespräch!
00:44:03: Es hat Spaß gemacht.
00:44:04: Vielen
00:44:04: Dank es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
00:44:06: wir haben viele Gemeinsamkeiten das immer gut zu wissen dass man doch Verbündete im Geister hat.
00:44:10: vielen dank.